Lampenfieber

Menschen, die Leistungen vor den Augen vieler Zuschauer erbringen, leiden häufig unter Lampenfieber. Dies trifft natürlich in besonderem Maße auf Musiker zu.
Man unterscheidet  zwischen Lampenfieber (was sich zum Beispiel durch eine deutliche Anspannung vor dem Auftritt zeigen kann)  und der extrem belastenden  Bühnen- bzw. Auftrittsangst, bei der man das Gefühl hat, keinen Einfluss mehr auf das Geschehen zu haben.

Mit Lampenfieber umzugehen, die in ihm wohnenden Kräfte zu nutzen, kann man lernen.
Bei Bühnen- bzw. Auftrittsangst liegen häufig tiefer liegende unangenehme Erfahrungen vor, die man aufarbeiten kann, so dass sie sich nicht mehr störend auswirken können.

Es gibt so viele verschiedene Ursachen für Lampenfieber, wie es Musiker gibt, die darunter leiden. 
Hier nur einige Beispiele:  

- z.B. schlechte Erfahrungen mit einem Lehrer
der Lehrer zwingt mich ein Stück  vorzuspielen, das ich nach eigener Einschätzung noch nicht gut genug beherrsche und versage im Konzert. 
- peinliche Erlebnisse oder Blackouts bei einem Vorspiel, die ich vielleicht schon vergessen hatte, aber seitdem meine Angst vor Auftritten unbewusst aufrecht erhalten.               
- eine persönliche Situation, die unbewusst verhindert, dass ich ein Probespiel gewinne: z.B. die Ehefrau/der Ehemann lebt an einem anderen Ort und möchte/kann nicht mit umziehen.
- ich wage nicht mein volles Potential zu zeigen, weil ich schon früh gelernt habe abgelehnt zu werden, wenn ich besser bin als andere (siehe Hochbegabung).
- ich habe Angst, nicht gut genug zu sein bzw. perfekt musizieren zu können (siehe Hochsensibilität).

Da es sehr viele verschiedene Ursachen für Auftrittsangst geben kann, ist es wichtig erst einmal den Auslöser dafür zu finden.

Im Coaching helfe ich Ihnen dabei herauszufinden, was Sie daran hindert Ihr volles Potential zu entfalten.
Gemeinsam arbeiten wir ihre Belastungen mit ganz verschiedenen Mitteln auf (z.B. mit Mental-Trainings-Methoden, PEP oder Hypnose) und finden für Sie neue Strategien, um mit Auftritten freudvoller umgehen zu können.

Bei wichtigen Ereignissen wie Examina, Probespielen oder wichtigen Konzerten ist es empfehlenswert 4-6 Wochen vorher mit einer gezielten mentalen und psychologischen Vorbereitung zu beginnen.
Darüber hinaus können Sie lernen, wie Sie sich in Zukunft in Stress-Situationen selber helfen können.